Leistung

Spinalkanalstenose – Behandlung in Minden

Schwere Beine und Schmerzen beim Gehen, die beim Vornüberbeugen nachlassen? Bei einer Spinalkanalstenose klären wir in Minden die Ursache Ihrer Beschwerden und begleiten Sie – von der gezielten Infiltration bis, wenn nötig, zur schonenden mikrochirurgischen Entlastung.

Oft konservativ behandelbar Schonende Entlastung Zweitmeinung möglich

Was ist eine Spinalkanalstenose?

Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal – meist an der Lendenwirbelsäule – verengt. Dadurch entsteht Druck auf die Nerven. Typisch ist eine mit dem Gehen zunehmende Beschwerde (die sogenannte Claudicatio spinalis): Schmerzen, Schwere oder Taubheit in den Beinen, die sich beim Stehenbleiben, Sitzen oder Vornüberbeugen bessern.

Typische Symptome

Schmerzen beim Gehen Beschwerden nehmen mit der Strecke zu, Besserung beim Bücken oder Sitzen.
Taubheit & Schwere Gefühlsstörungen oder schwere Beine, oft beidseitig.
Kürzere Gehstrecke Immer öfter Pausen nötig, die Wegstrecke wird kürzer.

Bei rasch zunehmender Lähmung, Taubheit im Reithosen-Bereich oder Problemen beim Wasserlassen bzw. Stuhlgang bitte umgehend ärztliche Hilfe suchen – das sind Warnzeichen.

Unsere Behandlung in Minden

Viele Betroffene lassen sich zunächst gut ohne Operation behandeln. Wir beginnen daher – wo medizinisch vertretbar – konservativ und beobachten den Verlauf.

In der Regel zuerst

Konservativ

  • Bildgesteuerte Infiltrationen zur Entlastung der Nerven
  • Schmerztherapie & Abstimmung mit Physiotherapie
  • Regelmäßige Verlaufskontrolle
Wenn nötig

Operativ

  • Mikrochirurgische Erweiterung des Wirbelkanals
  • Schonender Eingriff im eigenen OP-Saal
  • Ziel: längere Gehstrecke, begleitete Nachsorge

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation kommt in Frage, wenn die Gehstrecke trotz konservativer Behandlung deutlich eingeschränkt bleibt, wenn neurologische Ausfälle zunehmen oder wenn Warnzeichen auftreten. Wir besprechen die Entscheidung gemeinsam – und geben Ihnen auf Wunsch eine Zweitmeinung.

Ihr Weg zum Termin

01 Anfrage Sie schildern uns kurz Ihre Beschwerden über das Formular.
02 Termin & Diagnostik Gemeinsames Gespräch, Untersuchung und Sichtung der Befunde.
03 Behandlung & Nachsorge Wir legen den passenden Weg fest und begleiten Sie weiter.

Häufige Fragen

Muss eine Spinalkanalstenose operiert werden?

Nicht zwingend. Viele Betroffene lassen sich zunächst gut konservativ behandeln. Eine Operation ist sinnvoll, wenn die Gehstrecke stark eingeschränkt bleibt oder neurologische Ausfälle zunehmen.

Woran erkenne ich eine Spinalkanalstenose?

Typisch sind Schmerzen oder schwere Beine beim Gehen, die sich beim Vornüberbeugen, Sitzen oder Stehenbleiben bessern. Die schmerzfreie Gehstrecke wird mit der Zeit oft kürzer.

Brauche ich eine Überweisung?

Als gesetzlich Versicherte bringen Sie idealerweise eine Überweisung Ihres Haus- oder Facharztes mit. Privat versicherte und Selbstzahler können direkt einen Termin vereinbaren.

Werden die Kosten übernommen?

Wir behandeln gesetzlich und privat Versicherte. Notwendige Diagnostik und Behandlung werden im Rahmen der jeweiligen Versicherung abgerechnet; Details besprechen wir vorab mit Ihnen.

Wie läuft die Operation ab?

Bei der mikrochirurgischen Entlastung wird der verengte Wirbelkanal schonend erweitert, um Druck von den Nerven zu nehmen. Der Eingriff erfolgt im eigenen OP-Saal; die Nachsorge begleiten wir.

Wieder freier gehen

Schildern Sie uns kurz Ihre Beschwerden – wir melden uns zeitnah und besprechen den nächsten Schritt gemeinsam.

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